Meist zeigt sich für ein Unternehmen schon im Laufe des Jahres, ob denn das Geschäftsjahr auch wirklich erfolgreich war. Was am Ende übrig bleibt, das zeigt aber nicht der Kontostand am 31. Dezember, sondern das was das Unternehmen auf der Gewinn bzw. Verlustseite hat. Daher kann es sein, dass ein Unternehmen durchaus einen negativen Kontostand aufweist am Ende des Jahres (mit der Genehmigung der Bank durch einen Dispokredit oder aber einen anderen Kredit, mit dem das Unternehmen ins Minus gehen darf), obwohl das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Gewinn gemacht hat. Gewinn bedeutet in diesem Fall, dass der Überschuss auf der Habenseite der Bilanz höher ist, als die Sollseite.
Ich hoffe natürlich, dass dies bei meiner Bilanz für 2011 auch herauskommt. Der Steuerberater hat bereits alle Unterlagen. Ich bin selbst einmal gespannt. Dabei war ich in diesem Jahr beim Weihnachten Kundenpräsente verschenken sehr großzügig. Denn ich habe gewusst, dass ich unter Umständen einen sehr hohen Gewinn haben werde. Durch das Verteilen von Kundenpräsenten ist es möglich, dass ich den einen oder anderen Steuer-Euro noch sparen kann.
Magischer Grenze von 35 Euro
Dass mein Steuerberater dies dann richtig verbucht, darauf vertraue ich. Ich habe schließlich schon alles sehr gut vorbereitet. Denn die magische Grenze von 35 Euro habe ich pro Person und pro Jahr nicht überschritten. Es handelt sich bei mir heute um größere Geschenke, die ich verteile an meine Kunden. Und nicht nur die verwöhne ich mit Geschenken, wenn es Weihnachten geworden ist. Auch meine Lieferanten bedenke ich. Schließlich möchte ich die guten Preise behalten, die ich geboten bekommen habe nun schon seit Jahren. Und auch durch diese ist es mir gelungen den Gewinn auf einem derartig hohen Niveau zu halten.